Die Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie macht Wärmepumpen besonders effizient. Die effizientere Wärmepumpen Technologie vereint beide Energieformen und bietet großes Potenzial zur Senkung des Energieverbrauchs. Noch ist die Technologie allerdings ein Nischenprodukt. Was für und was gegen ihre Verbreitung spricht.

Effizientere Wärmepumpen Technologie

Berlin. Die Verbindung von Solarthermie und Photovoltaik auf Hausdächern ist eine noch kaum bekannte Technologie. Dort montierte Hybrid- oder PVT-Kollektoren erzeugen aus Sonnenenergie Strom und aus der Umgebungsluft Wärme.

Im Vergleich zu gängigen Systemen lässt sich die effizientere Wärmepumpen Technologie dank neuer Entwicklungen deutlich effektiver betreiben. Darüber hinaus ermöglichen Kombinationen mit Photovoltaik und Solarthermie eine noch höhere Energieeinsparung. Trotzdem ist diese effizientere Wärmepumpen Technologie bislang nur wenig verbreitet. Allerdings könnte sie sich angesichts steigender Energiepreise rasch durchsetzen. Da sie zudem geräuschlos arbeitet, lässt sich die effizientere Wärmepumpen Technologie auch dort installieren, wo klassische Luft-Wärmepumpen aufgrund von Platzmangel oder Lärmbelastung nicht zugelassen sind.

Grundwasser, Boden, Abwasser, Flüsse und Seen: Auch wenn sich für Wärmepumpen viele unterschiedliche Wärmequellen anzapfen lassen – am häufigsten wird in Deutschland der Luft Energie entzogen. Mit einem Anteil von 92 Prozent dominieren Luft-Wärmepumpen den Absatz.

Dafür muss aber nicht das große Außenelement mit Ventilator im Garten oder vor dem Haus stehen. Mit den PVT-Kollektoren auf dem Dach gibt es eine geräuschlose Variante, Energie aus der Luft zu nutzen.

Auf ihrer Oberseite befinden sich Solarzellen. Hinter diesen liegt ein Absorber, in dem eine Flüssigkeit zirkuliert. Diese Solarflüssigkeit erwärmt sich durch die Abwärme der Solarzellen und die Umgebungsluft, die zwischen Kollektor und Dacheindeckung strömt. Über Rohre fließt sie zur Wärmepumpe im Haus.

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